Wir lassen die katze aus dem Sack: Das nö Theater spielt stück über die deutsche bahn.
Genau so ist das also, wenn man die Katze im Sack gekauft hat: Man erlebt eine Überraschung. Und eine Gute obendrein! Eigentlich hätte das mehrfach preisgekrönte Kölner nö-Theater bei uns sein letztes Stück “Monopoly” aufführen sollen, die erste Rate dazu war bereits bezahlt, der Termin gesetzt. Dann sahen Steffen und ich das Stück – und machten einen Rückzieher. Irgendwie zu schwer für unsere Region. Zu kapitalismuskritisch auch. Nicht anschlussfähig. Stattdessen boten wir an, das nächste Stück bereits jetzt mit dem vereinbarten Honorar vorzufinanzieren – und dann genau das zu nehmen, was das nö-Theater uns eben bieten würde. Suprise us! Jetzt ist die Katze aus dem Sack – und wir müssen schon sagen: Einen feinen Stunt habt ihr da hingelegt, liebes nö-Theater. Es ist ein herz-zerreissend herz-erwärmendes Stück geworden, witzig, leicht, kritisch, wichtig. Ein Stück, das in gewisser Weise die Ohnmacht befriedet, die die Meisten von uns ergreift, wenn wir über die Deutsche Bahn nachdenken.
Gespielt wird “Geschichten aus der zweiten Klasse. Ein Stück über die Deutsche Bahn”. Hätten wir das vorher gewusst, dann hätten wir vielleicht nicht zugesagt (da gehen die Meinungen im Team auseinander): Ist es okay, dem Projektpartner, der gleichzeitig auch der Vermieter ist, (liebevoll!) vor den Karren zu pinkeln? Ist die Kunst nicht frei – und somit auch jene, die ihr eine Bühne bieten?
Und gleichzeitig könnte es stimmiger nicht sein: Wer, wenn nicht wir, sollte sich in Tiefe mit der Geschichte und der Identität der Deutschen Bahn auseinandersetzen? Und den Diskurs darüber künstlerisch inszenieren und anregen?
Wir freuen uns daher riesig, das nö-Theater mit seinem brandneuen Stück bei uns im kabelmetal zu begrüssen, zumal wir jetzt auch bei der Premiere waren: Es ist herz-zerreissend herz-erwärmend. Saugut gespielt. Witzig. Wichtig. Kurzweilig. Miau!
Tickets im VVK und an der Abendkasse
Wenn Du Dir jetzt bereits ein Ticket sichern möchtest (was wir Dir unbedingt empfehlen möchten!), dann greif zu. Unsere solidarische Preisempfehlung: 10 bis 25 Euro (im VVK) // 15 bis 30 Euro (an der Abendkasse).
Und so geht’s: Du überweist Deinen solidarischen Betrag vorab per Paypal oder Überweisung an den Kulturhafen Au e.V. und gibst im Überweisungsbetreff bitte:
die Anzahl der Tickets
deinen vollständigen Namen
den Namen der Veranstaltung an.
Also z.B.: 4 Tickets // Elisabeth Schulze // nö Theater am 24.5.
Paypal: info@hafen-au.de
Überweisung: IBAN: DE08430609671310392201 // BIC: GENODEM1GLS
Bitte nicht wundern: Du bekommst von uns KEINE Extra-Bestätigung per Mail nach Deinem Ticketkauf (wir arbeiten hier noch händisch, ohne automatisiertes Ticketing-System…). Stattdessen darfst Du bitte ganz entspannt darauf, vertrauen, dass Dein Name schon auf unserer Gästeliste stehen wird.
Resttickets gibt’s an der Abendkasse, schau aber gerne vorher noch einmal auf unserer Website vorbei – sollten wir ausverkauft sein, erfährst Du es hier.
Weitere Fragen? Gerne. Schreib an anna@diestation.org