Wer sich rund um Köln (und darüber hinaus) ein wenig in der Szene auskennt, dem sollte der Name SEMOR geläufig sein: Mit Wurzeln in Graffiti und klassischem Style-Writing, sind Formen und Farben bereits seit seiner Jugend ein Weg gewesen, der Wiederholung und dem Grau des Alltags für eine Weile zu entkommen. Aufgewachsen ist Semor, der mit echtem Namen Kai Niederhausen heisst, übrigens keine fünf Kilometer von unserem Bahnhof entfernt: einmal den Berg hinauf, in Hamm an der Sieg, auf Westerwälder Seite, ist der Künstler zur Schule gegangen; sein Vater ist der ehemalige Ortsbürgermeister von Hamm. Kai „Semor“ Niederhausen ist am 15. Januar 1982 in Waldbröl geboren und lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Köln.
Inzwischen stellt Semor seine Bilder quer durch die Bundesrepublik aus und gestaltet von den Niederlanden über Dänemark bis nach New York Fassaden – oft abstrakt, häufig mit Neon-Farben und in vielen unterschiedlichen Schichten, Strukturen und Ebenen. Für die Serie Struktur_Ebenen, die wir bei uns in der STATION ausstellen, nutzt Semor vor allem fluoreszierendes Rot mit Graustufen, Schwarz und Weiß und arbeitet auf verschiedensten Untergründen wie Holz, Metall oder auch Fotografien.
Am Freitag, den 16. Oktober, findet von 17 bis 19.30 eine Vernissage in Anwesenheit des Künstlers statt, zu der wir euch alle ganz herzlich einladen. Ab dann kann die Ausstellung jedes Wochenende zwischen 11 und 18 Uhr in Gänze besichtigt werden sowie in Teilen auch während der Café-Öffnungszeiten an Donnerstagen und Freitagen. Die Ausstellung endet mit Beginn der Streckensperrung am Freitag, den 11. Dezember 2026.
Alle Werke können über die STATION käuflich erworben werden, ein Katalog liegt auf Wunsch an der Kaffeetheke bereit.